Das vorliegende Buch setzt einen amerikanistischen Schwerpunkt. Es stellt sich die Aufgabe, die Aspekte von ›ethnicity‹, ›race‹ (insbes. der Sklaverei), ›gender‹, ›sexuality‹ und ›environment‹ im Werk von Charles Sealsfield herauszuarbeiten. Weiters soll die Rolle der Vereinigten Staaten als ›composite nation‹ in einer weltpolitischen Konstellation dargestellt werden, insbesondere in der für Sealsfield charakteristischen exzeptionalistischen Stellung. Das Buch arbeitet die Bedeutung Sealsfields in einem inklusiven amerikani(stisch)en, aber auch weltliterarischen Kanon heraus und unterstreicht gerade dadurch seine Rolle in einer neuen, multiethnisch und interkulturell orientierten Germanistik.
Grünzweig / Kriegleder
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