E-Book, Deutsch, 262 Seiten, eBook
Reihe: Österreichische Zeitschrift für Soziologie Sonderhefte
Perspektiven auf ethische, rechtliche und soziale Aspekte der Genomforschung
E-Book, Deutsch, 262 Seiten, eBook
Reihe: Österreichische Zeitschrift für Soziologie Sonderhefte
ISBN: 978-3-531-92647-6
Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Harald Rohracher ist außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt.
Zielgruppe
Research
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;6
2;Einleitung;7
3;ELSA in der Genomforschung – eine vorübergehende Erscheinung?;13
3.1;1 Einleitung – das Entstehen der ELSA Forschung;14
3.2;2 Unterschiedliche Ansätze in den USA und Europa;15
3.3;3 ELSA in Österreich;17
3.4;4 Deutsche ELSA Forschung;18
3.5;5 ELSA in weiteren europäischen Ländern;18
3.6;6 Forschungsthemen;20
3.7;7 Finanzierung;20
3.8;8 ELSA Themen in der EU;21
3.9;9 Transnationale ELSA Forschung in Europa;22
3.10;10 ELSA in anderen Wissenschaftsgebieten;22
3.11;11 Ein Nutzen bzw. Ziel der ELSA Forschung?;23
3.12;12 Der „Neue Sozialvertrag“ für die Wissenschaft;25
3.13;13 Sozial robustes Wissen;26
3.14;14 Beteiligung der Öffentlichkeit;28
3.15;Anmerkungen;30
3.16;Literatur;31
4;Experimente partizipativer ELSA-Forschung;32
4.1;1 Einleitung;33
4.1.1;1.1 Die performative Dimension partizipativer Räume;37
4.1.2;1.2 Sprechrollen und Sprechpositionen: Partizipative Räume als Maschinerien zur Erzeugung von Öffentlichkeiten und Wissenschaften;38
4.1.3;1.3 Techno-politische Kulturen: Die Bedeutung des breiteren gesellschaftspolitischen Rahmens partizipativer Methoden;39
4.1.4;1.4 Wissenschaft und Öffentlichkeit in der österreichischen techno-politischen Kultur;40
4.2;2 Drei Experimente partizipativer ELSA-Forschung;42
4.2.1;2.1 Die performative Dimension methodischer Räume;45
4.2.2;2.2 Sprechrollen und -positionen;51
4.2.3;2.3 Kontexte und Adressaten der Reflexion;55
4.3;3 Abschließende Überlegungen: Partizipation, Methodenpolitik und die Verantwortung der ELSA-Forschung;59
4.4;Anmerkungen;63
4.5;Literatur;64
5;Antizipierte Technikkontroversen als Governance-Problem;67
5.1;1 Technikkontroversen und ihre Rahmungen;69
5.2;2 Governance-Regimes;74
5.3;3 Emerging Technologies und antizipatorische Governance;78
5.4;4 Zum Funktionswandel von Expertise;84
5.5;5 Resümee;89
5.6;Anmerkungen;90
5.7;Literatur;92
6;„Praxis heißt, es ist ein üblicher Vorgang“. Politische Praktiken in der Regierung biomedizinischer Technologien in Österreich1;97
6.1;1 Einleitung;98
6.2;2 Was sind biomedizinische Technologien?;101
6.3;3 Gouvernementalität – zur Regierungsrationalität biomedizinischer Technologien;102
6.4;4 Grundelemente soziologischer Praxistheorien;103
6.5;5 Konzeptionen politischer Praxis;106
6.6;6 Definition politischer Praxis: Verortung, Abgrenzung und interne Differenzierung;107
6.6.1;6.1 Verortung politischer Praktiken – politisches Feld und Staatlichkeit;108
6.6.2;6.2 Sequenzielle Elemente politischer Regierungsprozesse – zur Definition politischer Praktiken;110
6.6.3;6.3 Differenzierung politischer Praktiken;111
6.7;7 Politische Praktiken in Ministerium und Nationalrat: Empirische Analyse von Gesetzgebungsprozessen im biomedizinischen Feld;113
6.7.1;7.1 Ministerium;114
6.7.1.1;7.1.1 MinisterInnen;114
6.7.1.1.1;7.1.1.1 „Politisch entscheiden“;114
6.7.1.1.2;7.1.1.2 „Sich informieren“;115
6.7.1.1.3;7.1.1.3 „Kämpfen“;116
6.7.1.2;7.1.2 BeamtInnen;117
6.7.1.2.1;7.1.2.1 Ein Gesetz machen;117
6.7.1.3;7.1.3 Zum Verhältnis zwischen MinisterInnen und BeamtInnen;120
6.7.1.3.1;7.1.3.1 Hierarchie und Eigeninitiative;120
6.7.1.3.2;7.1.3.2 Grenzen;121
6.7.1.3.3;7.1.3.3 Spannungen;121
6.7.1.3.4;7.1.3.4 Loyalität;122
6.7.2;7.2 Nationalrat;123
6.7.2.1;7.2.1 Praxis der Nicht-Praxis;124
6.7.2.2;7.2.2 Einzementieren;124
6.7.2.3;7.2.3 Aufpassen, Positionen besetzen und nutzen;125
6.7.2.4;7.2.4 Dissens artikulieren;126
6.8;8 Zusammenfassung;127
6.9;Anmerkungen;130
6.10;Literatur;131
6.11;Interviews;135
7;Genetisches Testen: ELSA im Kontext medizinischer Anwendungen;136
7.1;1 Einleitung;137
7.2;2 Forschungszugang;138
7.3;3 Verwendete Daten und Methoden;141
7.4;4 Entwicklungen;142
7.4.1;4.1 Pränataldiagnostik;142
7.4.2;4.2 Neugeborenenscreening;145
7.5;5 Diffusion;148
7.6;6 Geneticization;149
7.6.1;6.1 Neugeborenenscreening;150
7.6.2;6.2 Pränataldiagnostik;155
7.7;7 Diskussion: Geneticization revisited;157
7.8;8 Schlussbetrachtungen;159
7.9;Anmerkungen;161
7.10;Literatur;162
8;Die Diskussion der genetischen Beratung in der politischen, klinischen und juristischen Domäne Österreichs;165
8.1;1 Einleitung;166
8.1.1;1.1 Fragestellung;166
8.1.2;1.2 Methoden;168
8.2;2 Die politische Domäne;170
8.2.1;2.1 GTG 1994;170
8.2.2;2.2 Gentechnikbuch 2002;170
8.2.3;2.3 Novelle des GTG 2005;172
8.2.4;2.4 AkteurInnen und Arenen;173
8.2.4.1;2.4.1 Arenen der PolitikerInnen;174
8.2.4.2;2.4.2 Arenen der Verwaltung;176
8.3;3 Klinische Domäne;179
8.3.1;3.1 Selbstbestimmung;179
8.3.2;3.2 Grenzen von Selbstbestimmung;179
8.3.3;3.3 Ermöglichung von Selbstbestimmung;181
8.4;4 Juristische Domäne;184
8.4.1;4.1 Beratung und Aufklärung;184
8.4.2;4.2 Ableitung von Aufklärung und Beratung;185
8.4.3;4.3 Selbstbestimmungsrecht und Mündigkeit;187
8.4.4;4.4 Nondirektivität;188
8.5;5 Schlussfolgerungen;189
8.6;Anmerkungen;192
8.7;Literatur;194
9;Über „Moralapostel“ und „smooth operators“: Die Praxis der Bioethik im Feld eines österreichischen Biobankenprojekts;199
9.1;1 Einleitung1;200
9.2;2 Ein sozialwissenschaftlicher Blick auf das Verhältnis von Biobanken und Bioethik;203
9.3;3 Vom „Archiv“ . . .;205
9.4;4 . . . zum Aufbau der Biobank;207
9.5;5 Über „Moralapostel“, „smooth operators“ und das Eigenleben bioethischer Praktiken;211
9.6;6 Ein Blick auf die Gegenwart;217
9.7;7 Schlussfolgerungen;219
9.8;Anmerkungen;220
9.9;Literatur;221
10;Empathografie;226
10.1;1 Mit dem Risiko leben, brustkrebskrank zu werden;227
10.2;2 Prolog;227
10.3;3 Audiovisuelle Methoden;229
10.3.1;3.1 Von Patientinnen lernen;229
10.3.2;3.2 Im Bilde sein;230
10.4;4 Weibliche Identität und ihre Verunsicherungen;231
10.4.1;4.1 Mutter und Tochter;231
10.4.2;4.2 Geschichten über die Scham;232
10.4.3;4.3 Vom Risikobewusstsein;233
10.4.4;4.4 Meine Krebsangst;234
10.4.5;4.5 Patientin sein;235
10.4.6;4.6 Dunkle Angst;235
10.4.7;4.7 (M)Ein diagnostizierbarer Körper;236
10.4.8;4.8 Stille Welt;237
10.5;5 Empfindung und Pathos im gesellschaftlichen Miteinander;238
10.5.1;5.1 Im Ausnahmezustand;239
10.5.2;5.2 „Staging“ und Evaluierung;240
10.5.3;5.3 Ein Gespür für das Ungewisse;241
10.5.4;5.4 Rollen im Alltag;242
10.5.5;5.5 Vom Be-Greifen;243
10.6;6 Aufzeichnungen und Darstellungen von Körperlichkeit;244
10.6.1;6.1 Genetische Beratung;245
10.6.2;6.2 Vorbeugende Brustentfernung;247
10.7;7 Epilog;248
10.8;Anmerkungen;250
10.9;Literatur;250
11;Autorinnen und Autoren;253