Buch, Deutsch, Band 78, 351 Seiten, GB, Format (B × H): 175 mm x 244 mm, Gewicht: 972 g
Reihe: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen
Geschichtsschreibung am Niederrhein und in Westfalen im späten Mittelalterr und in der Frühen Neuzeit. Beiträge zur Online-Tagung am 17. und 18. Juni 2021
Buch, Deutsch, Band 78, 351 Seiten, GB, Format (B × H): 175 mm x 244 mm, Gewicht: 972 g
Reihe: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Westfalen
ISBN: 978-3-402-15151-8
Verlag: Aschendorff Verlag
Im vorliegenden Band wird dieses Spannungsfeld aus verschiedenen Perspektiven und an mehreren Beispielen beleuchtet. Die Autorinnen und Autoren untersuchen, inwieweit sich die Geschichtsschreiber von Mythen abgrenzten, sie aufgriffen oder gegebenenfalls veränderten. Behandelt werden vorrangig Texte aus dem niederrheinischwestfälischen Raum, einbezogen wird dabei auch das heute zu den Niederlanden gehörende Geldern. Bei den Beispielen geht es um die familiären Ursprünge von Herrscherhäusern, um Klostergründungen, die Entstehung von Ländern und von Städten, in die mythische Elemente einbezogen wurden. Besonders gern wurde eine Verbindung zu historischen Figuren wie Karl dem Großen und dem Sachsenherzog Widukind konstruiert. Auch die Verbindung von Landschaft und Mythos wird behandelt. So enthält der Band eine lyrische Beschreibung der Ruhr aus dem 16. Jahrhundert, die hier erstmals in deutscher Übersetzung vorgelegt wird.