E-Book, Deutsch, Band 15/II, 416 Seiten
Reihe: Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)
E-Book, Deutsch, Band 15/II, 416 Seiten
Reihe: Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament (ThHK)
ISBN: 978-3-374-04367-5
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
INHALT
Der Judasbrief
Einleitung
1. Einfu¨hrende Bemerkungen 2
2. Zur textlichen und kanonischen Bezeugung 4
3. Sprache und Stil 8
4. Quellen und Schriftgebrauch 10
5. Literarische Form und Gliederungsstruktur 13
6. Verfasser, Abfassungszeit und Abfassungsort 17
6.1 Zur Identita¨t des in Jud 1 als Absender genannten Judas 17
6.2 Zur Frage nach der Authentizita¨t des Schreibens 20
6.3 Die bru¨chige Durchfu¨hrung der Autorfiktion und die Autorita¨t des fiktiven Autors 24
6.4 Abfassungszeit 26
6.5 Abfassungsort 26
7. Die Gegner und die Situation der Adressaten 27
7.1 Textliche Indizien 28
7.2 Thesen der Forschung 29
7.3 Das Gegnerbild und die Theologie des Autors 34
7.4 Theologiegeschichtliche Einordnung 35
8. Die Intention des Schreibens und Aspekte der Theologie des Jud 37
8.1 Die Schrift und die urchristliche Tradition 37
8.2 Das Traditionsargument und der Glaube 38
8.3. Gott, der Vater, der Herr Jesus Christus und der Heilige Geist 39
8.4 Die Engel und ihre Bedeutung 41
8.5 Soteriologie und Eschatologie 42
8.6 Ekklesiologische Aspekte 43
8.7 Zur theologischen Bedeutung und zum theologischen Wert des Jud 44
9. Der Judasbrief und der Kanon der Katholischen Briefe 46
Auslegung
0. Die U¨berschrift 48
I. Das Pra¨skript (V. 1 f.) 48
II. Die Corpusero¨ffnung: Anlass und Zweck des Schreibens (V. 3 f.) 54
III.Der Aufweis der Gerichtsverfallenheit der Irrlehrer (V. 5–19) 66
1. Die erste Paradigmenreihe aus der Schrift (V. 5–7) 66
Exkurs: Zum Text von Jud 5 67
2. Die Applikation der drei Paradigmen auf die Gegner (V. 8–10) 79
3. Ein Weheruf und die zweite Paradigmenreihe (V. 11) 87
4. Die polemische Applikation dieser Paradigmen (V. 12 f.) 92
5. Die Gerichtsprophetie Henochs (V. 14 f.) 100
Exkurs: Das Henochbuch und seine Verbreitung 101
Exkurs: Das »apokryphe« Zitat und die Frage des fru¨hchristlichen Kanons 103
Exkurs: Zur Vorlage und zum Text des Zitats in Jud 14 f. 105
6. Die Applikation der Henochprophetie auf die Gegner (V. 16) 109
7. Die Erinnerung an die prophetischen Worte der Apostel (V. 17–19) 112
8. Die Applikation auf die Gegner (V. 19) 116
IV. Der para¨netische Abschluss des Briefcorpus (V. 20–23) 119
Exkurs: Zum Text von V. 22 f. 119
V. Die Schlussdoxologie (V. 24 f.) 132
Einleitung
Der zweite Petrusbrief
1. Einfu¨hrende Bemerkungen 138
2. Bezeugung und kanonische Anerkennung 141
2.1 Textliche Bezeugung 141
2.2 Eine Rezeption im 2. Jahrhundert? 142
2.3 Die altkirchliche Rezeption und die anhaltende Skepsis gegenu¨ber dem Schreiben 145
2.4 Humanismus, Reformation und die Anfa¨nge der neuzeitlichen Kritik 146
3. Text 148
4. Sprache und Stil 148
5. Literarische Einheitlichkeit, Quellenbenutzung und literarischer Kontext 151
5.1 Literarische Einheitlichkeit 151
5.2 Quellen und intertextuelle Bezu¨ge 151
5.2.1 Die Schrift und andere fru¨hju¨dische Traditionen 151
5.2.2 Das Verha¨ltnis zum Judasbrief 154
a) U¨bergreifende Beobachtungen 157
b) Detailbeobachtungen zur Verwendung des Jud in 2Petr 2,1–3,3 158
5.2.3 Das Verha¨ltnis zum 1. Petrusbrief 162
5.2.4 Die Paulusbriefe und ihre Sammlung 164
5.2.5 Die kanonischen Evangelien (insbesondere Mattha¨us) 166
5.2.6 Das Verha¨ltnis zu Texten der Apostolischen Va¨ter 167
5.2.7 Das Verha¨ltnis zu anderen Petrus zugeschriebenen Texten des 2. (und 3.) Jahrhunderts 169
5.2.7.1 Die Petrusapokalpyse und die Frage nach dem Abha¨ngigkeitsverha¨ltnis zu 2Petr 170
5.2.7.2 Das ›Kerygma des Petrus‹ 174
5.2.7.3 Die weitere apokryphe Petrusliteratur des 2. (und 3.) Jahrhunderts 175
5.2.8 Weitere christliche Literatur 175
5.2.9 Pagane Texte und Diskurse 176
6. Literarische Form und Gliederungsstruktur 177
6.1 LiterarischeForm 177
6.2 Gliederungsstruktur 177
7. Verfasser, Abfassungszeit und Abfassungsort 180
7.1 Der Verfasser und das Problem der Pseudepigraphie 180
Exkurs: Zur spezifischen Gestalt der Pseudepigraphie im 2Petr und zu ihrer Beurteilung 184
7.2 Abfassungszeit 186
7.3 Adressatengemeinden und Abfassungsort 187
8. Die Abfassungssituation und die Position der beka¨mpften Gegner 189
8.1 Das Profil der beka¨mpften Gegner 189
8.1.1 Textliche Indizien 190
8.1.2 Forschungspositionen 192
8.1.3 Beurteilung 195
8.2 Die vorausgesetzte Gemeindesituation 195
9. Die Intention des Autors und Aspekte seiner Theologie 196
9.1 Der biblische Gott als geschichtsma¨chtiger Gott, als Scho¨pfer, Erhalter, Retter und Richter 197
9.2 Christus, der Gott und Retter und seine ›Herrlichkeit‹ 198
9.3 Soteriologie und Glaubensversta¨ndnis 200
9.4 Die fragliche Ekklesiologie 202
9.5 Die limitierte Pneumatologie 203
9.6 Die Eschatologie 204
10. Die kanonische Funktion und Bedeutung des 2Petr 206
Auslegung
0. Die Inscriptio 208
I. Der Briefeingang 208
1. Das erweiterte Pra¨skript (1,1–4) 208
1.1 Das eigentliche Pra¨skript (1,1 f.) 209
1.2 Die Erweiterung des Pra¨skripts (1,3 f.) als Hinfu¨hrung auf das Proo¨mium 215
2. Das Proo¨mium (1,5–11) 226
II. Das Briefcorpus 239
1. Die Corpusero¨ffnung (1,12–15): Das ›Testament‹ des Petrus 239
Exkurs: Die Todesprophetie Jesu an Petrus und ihr Hintergrund 243
2. Die Autorita¨t des Zeugen der Herrlichkeit Jesu Christi
und die Zuverla¨ssigkeit des prophetischen Wortes (1,16–21) 247
2.1 Die Autorita¨t des Petrus als Augenzeuge der go¨ttlichen Herrlichkeit Christi (1,16–18) 248
Exkurs: Das Verha¨ltnis zur synoptischen und außersynoptischen Verkla¨rungsu¨berlieferung 249
2.2 Die Autorita¨t und Zuverla¨ssigkeit des prophetischen Wortes (1,19–21) 255
Exkurs: Zur Auslegung von 2Petr 1,20 f. 259
3. Der erste argumentative Hauptteil: Die Lu¨genlehrer und ihre Gerichtsverfallenheit (2,1–22) 264
3.1 Die Einfu¨hrung der Gegner als Lu¨genlehrer, die dem Verderben verfallen sind (2,1–3) 265
3.2 Gottes Macht, die Ungerechten zu richten und die Frommen zu retten (2,4–10a) 274
3.3 Das verderbliche Wesen der »Lu¨genlehrer« (2,10b–22) 284
a) Die unbotma¨ßige Frechheit der Lu¨genlehrer (2,10b–11) 285
b) Der Vergleich mit den unvernu¨nftigen Tieren und ihrem Verderben (2,12–13a) 288
c) Die verfu¨hrerische Zuchtlosigkeit und Su¨ndigkeit der Lu¨genlehrer (2,13b–14) 291
d) Bileam als warnendes Beispiel (2,15 f.) 295
e) Zwei metaphorische Charakterisierungen (2,17) 298
f ) Die verfu¨hrerische Macht der Lu¨genlehrer (2,18 f.) 300
g) Die durch die Lu¨genlehrer gewirkte Situation des gesteigerten Unheils (2,20 f.) 303
h) Hund und Schwein: Eine polemisch abschließende Doppelsentenz (2,22) 306
4. Der zweite argumentative Hauptteil:
Die Zuverla¨ssigkeit der Verheißung von Parusie und Gericht (3,1–13) 309
4.1 Die Spo¨tter und ihr Einwand (3,1–4) 310
Exkurs: Eine ju¨disch-apokalyptische Quelle hinter 2Petr 3,4? 319
4.2 Die Widerlegung der gegnerischen Thesen (3,5–13) 325
a) Die Widerlegung des Arguments der Besta¨ndigkeit der Welt (3,5–7) 327
Exkurs: Das Motiv des Weltenbrandes und seine Rezeption in Judentum und Fru¨hchristentum 333
b) Die Auseinandersetzung mit dem Argument des Nicht-Eintreffens der Parusie und mit der Erkla¨rung dessen als ›Verzo¨gerung‹ (3,8–10) 338
Exkurs: Zum Problem von Naherwartung und Parusieverzo¨gerung im fru¨hen Christentum und in der neutestamentlichen Wissenschaft 343
Exkurs: Zum textkritischen Problem von 2Petr 3,10d 345
c) Die ethischen Konsequenzen und die Hoffnung auf eine neue Welt (3,11–13) 349
III. Briefschluss 354
1. Die abschließende Mahnung mit Verweis auf Paulus (3,14–18a) 354
Exkurs: Zur Bedeutung der Paulusnotiz in 2Petr 3,15b–16 361
2. Die Schlussdoxologie (3,18b) 365