E-Book, Deutsch, 197 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 1 g
Die Europäische Union aus Sicht ihrer Bevölkerung
E-Book, Deutsch, 197 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 210 mm, Gewicht: 1 g
ISBN: 978-3-8288-7160-1
Verlag: Tectum
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Doch was denken die Menschen selbst über die Europäische Union? Stehen sie noch zur EU oder droht ein „Europa ohne Europäer“? Wie hat sich das Ansehen der Gemeinschaft über die Jahrzehnte entwickelt? Und wie haben sich die Krisen auf das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die EU und ihre Institutionen ausgewirkt? Welche Rolle spielen Demokratiedefizite und Bürokratie? Gibt es überzeugte EU-Befürworter? Und wer sind die EU-Skeptiker?
Quer- und Längsschnittanalysen mit Daten des Eurobarometers aus zehn ausgewählten Mitgliedstaaten belegen, dass das Ansehen der EU in der Bevölkerung besser ist als erwartet. Vor allem junge, gut ausgebildete Menschen unterstützen die Union. Gleichwohl zeigen sich in den Analysen immer wieder Nord-Süd- oder West-Ost-Gefälle in der EU, die insbesondere aus dem Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Nationalisierung entstehen. Aus den Unterschieden resultieren Schwierigkeiten, aber auch Chancen für ein gemeinsames Europa, getreu dem Motto: „united in diversity“.
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Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;1 Einleitung;8
3;2 Steht die Europäische Union vor dem Zerfall?;12
3.1;2.1 Brexit im Westen – Angst vor Überfremdung im Osten: Wie einig sind sich die Mitgliedstaaten?;12
3.2;2.2 Steht die Bevölkerung noch zur EU?;18
4;3 Vom Nationalismus zur europäischen Einigung;24
4.1;3.1 Der Gründungsmythos: „Let Europe arise“;24
4.2;3.2 Eine kurze Geschichte der Europäischen Union;27
4.2.1;3.2.1 Die Montanunion;27
4.2.2;3.2.2 Erweiterungen nach Westen und Süden;28
4.2.3;3.2.3 Wirtschafts- und Währungsunion sowie Osterweiterung;29
4.2.4;3.2.4 Die Finanz- und Eurokrise;33
4.2.5;3.2.5 Die Flüchtlingskrise;35
5;4 Die EU und ihre Institutionen;38
5.1;4.1 Wie hat sich das Bild von der EU entwickelt?;39
5.1.1;4.1.1 Generelle Einstellungen zur EU;39
5.1.2;4.1.2 Die Stellung des eigenen Landes in der Gemeinschaft;45
5.2;4.2 Die europäischen Institutionen aus Sicht der Bevölkerung;56
5.3;4.3 Integration und Erweiterung: Einstellungen zur EU-Politik;63
5.3.1;4.3.1 Die gemeinsame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik;64
5.3.2;4.3.2 Die Wirtschafts- und Währungsunion;66
5.3.3;4.3.3 Die Erweiterungen der EU;70
5.3.4;4.3.4 Wofür steht die EU? Assoziationen und Erwartungen;74
6;5 Innere und äußere Bedrohungen: Die EU in der Krise;84
6.1;5.1 Bürokratiemonster, Eliteprojekt und Demokratiedefizit: Brüssel als Schreckgespenst;84
6.1.1;5.1.1 Die EU und die Bürokratie;84
6.1.2;5.1.2 Die EU und die Geldverschwendung;87
6.1.3;5.1.3 Die EU als Eliteprojekt;89
6.1.4;5.1.4 Die EU und ihre Demokratiedefizite;91
6.2;5.2 Finanzkrise, Eurokrise, Flüchtlingskrise;102
6.2.1;5.2.1 Die Bewertung der EU in der Finanz- und Eurokrise;102
6.2.2;5.2.2 Die Bewertung der EU in der Flüchtlingskrise;103
6.3;5.3 Europa zwischen Globalisierung und Nationalisierung;118
6.3.1;5.3.1 Einstellungen zur Globalisierung;118
6.3.2;5.3.2 Die Renaissance des Nationalismus;123
7;6 EU-Befürworter und EU-Skeptiker;136
7.1;6.1 Der EU-Commitment-Index;136
7.2;6.2 EU-Befürworter;139
7.3;6.3 EU-Skeptiker;147
7.4;6.4 Indifferente;153
7.5;6.5 EU-Commitment im Vergleich;158
7.6;6.6 Schlussfolgerungen;165
8;7 Die Zukunft Europas;168
8.1;7.1 Szenarien und Visionen;168
8.1.1;7.1.1 Die fünf Szenarien von Jean-Claude Juncker;168
8.1.2;7.1.2 Junkers State of the Union;172
8.1.3;7.1.3 Die „realistischen Vorschläge“ von Donald Tusk;174
8.1.4;7.1.4 Emmanuel Macrons „Initiative für Europa“;175
8.2;7.2 Was wollen die Europäer?;177
8.2.1;7.2.1 Generelle Einstellungen zur EU;177
8.2.2;7.2.2 Der Euro;179
8.2.3;7.2.3 Die Erweiterungen der EU;179
8.2.4;7.2.4 Vertiefung der Europäischen Union;180
8.2.5;7.2.5 Europa der zwei Geschwindigkeiten;182
8.2.6;7.2.6 Finanzmärkte;183
8.3;7.3 Fazit;186
9;8 Literatur;192