Felip-Jaud / Amann | Aller weishait anevang Ist ze brúfen an dem aussgang | Buch | 978-3-901064-39-5 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 76, 205 Seiten, PB, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft

Felip-Jaud / Amann

Aller weishait anevang Ist ze brúfen an dem aussgang

Akten des Symposiums zum 650. Geburtstag Hugos von Montfort

Buch, Deutsch, Band 76, 205 Seiten, PB, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft

ISBN: 978-3-901064-39-5
Verlag: Universität Innsbruck Inst. f. Germanistik


Graf Hugo XII. von Montfort-Bregenz (1357–1423) war einer der einflussreichsten und angesehensten Amtsträger der Herzogtümer Österreich und Steiermark sowie als Graf der Herrschaft Bregenz Angehöriger des römisch-deutschen Hochadels. Er ist der Nachwelt aber nicht so sehr aufgrund dieser Funktionen in Erinnerung, sondern hauptsächlich wegen seines literarischen Oeuvres, das insgesamt 38 Minne- und Tagelieder, Reden und Briefe umfasst.
2007 war ihm aus Anlass der 650. Wiederkehr seines Geburtsjahres ein Symposium gewidmet, bei dem Leben und Werk dieses vielschichtigen Künstlers und bedeutenden Vertreters der spätmittelalterlichen deutschen Dichtung aus den Perspektiven verschiedener Disziplinen beleuchtet und neu bewertet wurden. Die für die Drucklegung überarbeiteten Tagungsbeiträge liegen nun vor.
Aufgrund seiner herausragenden politischen Bedeutung war und ist Hugo von Montfort auch für viele Fragen der Geschichtswissenschaft – insbesondere der vorarlbergischen und steirischen – von größtem Interesse. Dem wird im vorliegenden Band ebenso Rechnung getragen wie seinen Bemühungen um die Buchmalerei, die sich in seiner von Heinrich Aurhaym prächtig illuminierten 'Ausgabe letzter Hand' eindrücklich dokumentieren lassen. Im Mittelpunkt der Beiträge steht aber Hugos literarisches Werk, das facettenreich mit neuen und teilweise überraschenden Ergebnissen untersucht wird. So entsteht ein schillerndes Bild eines bislang als poeta minor verkannten Künstlers, mit dessen Werk sich zu beschäftigen außerordentlich lohnenswert ist.
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Zielgruppe


GermanistInnen, MediävistInnen

Weitere Infos & Material


Alois Niederstätter (Bregenz): Vorarlberg zur Zeit Hugos von Montfort
Gernot Peter Obersteiner (Graz): Hugo von Montfort und die Steiermark
Eugen Gabriel (Dornbirn): Herkunft und Sprache Hugos von Montfort
Margit Krenn (Heidelberg): Initialen und Ranken. Das Spiel mit dem Raum in der Heidelberger Hugo von Montfort-Handschrift Cod. Pal. germ. 329
Fritz Peter Knapp (Heidelberg): O weib, der todessünde schnur! Hugo von Montfort und die Liebesauffassung des europäischen Spätmittelalters
Cordula Böcking-Politis (St. Andrews): ain iunkfrow rait der kúnsten perkh. Der Minnesklaventopos bei Hugo von Montfort
Wolfgang Achnitz (Münster): Man mocht es griffen mit der hand. Das Durchbrechen von Erwartungshorizonten als Merkmal der Dichtungen Hugos von Montfort
Elisabeth De Felip-Jaud (Innsbruck): Hugo von Montfort in Anthologien
Wernfried Hofmeister (Graz): Der Sprichwortgebrauch bei Hugo von Montfort: Eine Spurensuche zwischen editorischer Herausforderung und literaturwissenschaftlichem Gewinn
Albrecht Classen (Tucson, Arizona): Literaturrezeption und dichterische Selbstreflexion im Werk Hugos von Montfort. Ein Zeuge aus einer kulturhistorischen Spät- oder Frühzeit
Wernfried Hofmeister (Graz): Perspektiven und Auswirkungen des Edierens am Beispiel der neuen Hugo von Montfort-Ausgabe
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