E-Book, Deutsch, 152 Seiten, eBook
Dalicho / Haase / Krauss Massage
1981
ISBN: 978-3-642-53756-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Eine Einführung in die Techniken der Massage
E-Book, Deutsch, 152 Seiten, eBook
ISBN: 978-3-642-53756-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
1.1. Geschichte der Massage Massage - dieser Begriff stammt entweder von dem griechülchen Wort "massein" oder "massev" und bedeutet kneten, reiben, betasten. Er wird in den europäischen und z. T. auch außereuropäischen Ländern seit Beginn des 19. Jahrhunderts einheitlich angewendet. Nach Überlieferungen spielte die ::\Iassage bereits im Altertum eine wichtige Rolle. Sie war bei den Chinesen, Japanern, Indern, Griechen und Römern bekannt. Erwähnt seien HIPPO KRATES (460-377 v. d. Z.) und ASKLEPIADES (128-56 v. d. Z.), die die Massage als wichtiges Heilmittel ansahen. Neben der Massage kannte man im Alter tum Behandlungsmethoden, die an heutige Reflexzonentherapien erinnern, genannt sei die Akupunktur. Nach langer Zeit des Schweigens finden sich Niederschriften über Massage im Mittelalter in Arabien (908-1037 n. d. Z.). Sie wird dort als Maßnahme medizinischer Behandlung beschrieben. Obwohl diese Erkenntnisse durch die Kreuzfahrer auch nach Europa kamen, wurden sie unter starkem, negativem, klerikalem Einfluß vernachlässigt. Die Inquisition verfolgte alle diejenigen, denen solche "Heilkünste" nach gesagt wurden und verurteilte sie zum Tod durch Verbrennen auf dem Schei tcrha ufen.
Zielgruppe
Professional/practitioner
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1. Einführung.- 1.1. Geschichte der Massage.- 1.2. Vorbereitung der Massage.- 1.2.1. Voraussetzungen.- 1.2.1.1. Der Massageraum.- 1.2.1.2. Der Behandler.- 1.2.1.3. Der Patient.- 1.2.2. Die Lagerung des Patienten.- 1.2.2.1. Rückenlage.- 1.2.2.2. Bauchlage.- 1.2.2.3. Entspannte Seitenlage.- 1.2.2.4. Lagerung des Arms auf einem Armtisch.- 2. Befunderhebung.- 2.1. Bedeutung und Zielstellung.- 2.2. Die Konstitution und ihre Ermittlung für den allgemeinen Befund des Patienten.- 2.3. Die Kondition und ihre Ermittlung für den allgemeinen Befund des Patienten.- 2.4. Zustandsänderungen in den Geweben und ihre Ermittlung für den speziellen Befund des Patienten.- 2.4.1. Zustandsänderungen der Haut.- 2.4.1.1. Oberflächliche Hyperalgesie.- 2.4.1.2. Oberflächliche Hyperästhesie.- 2.4.1.3. Oberflächliche Spannungsvermehrungen.- 2.4.2. Veränderungen im Bindegewebe.- 2.4.2.1. Hautnahe Bindegewebszonen.- 2.4.2.2. Fasziennahe Bindegewebszonen.- 2.4.3. Zustandsänderungen in der Muskulatur.- 2.4.4. Zustandsänderungen am Periost.- 2.5. Unbeabsichtigte Reaktionen durch die Massage.- 3. Die klassische Massage.- 3.1. Streichungen.- 3.1.1. Einteilung der Streichungen.- 3.1.1.1. Flächige Streichungen.- 3.1.1.2. Dehnende Streichungen.- 3.1.2. Die Durchführung der Streichungen.- 3.1.2.1. Streichungen an der Dorsalseite des Körperstamms.- 3.1.2.2. Streichungen am Bein.- 3.1.2.3. Streichungen am Arm.- 3.1.2.4. Streichungen am Bauch.- 3.1.2.5. Streichungen am Thorax.- 3.1.2.6. Streichungen an Gesicht und Kopf.- 3.2. Reibungen.- 3.3. Hautverschiebungen.- 3.4. Knetungen.- 3.4.1. Die abhebende Knetung.- 3.4.2. Die flächige Knetung.- 3.5. Zirkelungen.- 3.6. Klopfungen — Klatschungen — Hackungen.- 3.7. Muskelschüttelungen.- 3.8. Erschütterungen.- 3.9. Vibrationen.- 3.10. Intermittierende Drückungen.- 3.11. Der Aufbau der Massage.- 3.11.1. Allgemeine Hinweise.- 3.11.2. Der Aufbau der Teilmassagen.- 3.11.2.1. Die Behandlung der Dorsalseite des Körperstamms.- 3.11.2.2. Behandlung des Thorax.- 3.11.2.3. Behandlung des Bauches.- 3.11.2.4. Behandlung des Beckengürtels und der unteren Extremität.- 3.11.2.5. Behandlung des Schultergürtels und der oberen Extremität.- 3.11.2.6. Behandlung des Kopfes.- 3.11.2.7. Behandlung des Gesichts.- 3.11.3. Einige Beispiele für eine befundgerechte Behandlung.- 3.11.3.1. Behandlung einer Stauung am Bein bei Mitralinsuffizienz.- 3.11.3.2. Behandlung von Myogelosen im Schulter-Nacken-Gebiet.- 3.11.3.3. Behandlung hypotonischer Muskulatur am Arm nach Ruhigstellung.- 4. Segmentmassage.- 4.1. Zielstellung und Begründung der Segmentmassage.- 4.2. Ausführung der Segmentmassage.- 4.2.1. Lagerung des Patienten.- 4.2.2. Griffe und Griffkombinationen.- 4.2.2.1. Gewebsadäquate Griffe der Segmentmassage.- 4.2.2.2. Spezielle Griffkombinationen.- 4.3. Aufbau der Segmentmassage.- 4.3.1. Grundsätze des räumlichen und zeitlichen Vorgehens.- 4.3.2. Aufbau der regionalen Behandlungen.- 4.3.2.1. Die Dorsalbehandlung.- 4.3.2.2. Die Thoraxbehandlung.- 4.3.2.3. Die Kopf- und Nackenbehandlung.- 4.3.2.4. Die Beckenbehandlung.- 4.3.2.5. Behandlung der Extremitäten.- 4.4. Spezielle Richtlinien für die Dosierung der Segmentmassage.- 4.4.1. Allgemeine Dosierungsparameter für die Segmentmassage.- 4.4.2. Spezielle Richtlinien für die Dosierung.- 4.5. Wirkungen der Segmentmassage.- 4.5.1. Erstrebte Reaktionen.- 4.5.2. Unerwünschte Reaktionen.- 5. Bindegewebsmassage.- 5.1. Technische Voraussetzungen.- 5.1.1. Ausgangsstellungen.- 5.1.2. Die Haltung der Hände.- 5.2. Die flächige Bindegewebsmassage.- 5.2.1. Die Technik.- 5.2.2. Die Arbeitsgänge.- 5.2.3. Die Wirkungsweise.- 5.3. Die Unterhaut- und Faszientechnik.- 5.3.1. Arbeitsgänge im Kreuzbein-Becken-Bereich.- 5.3.2. Arbeitsgänge im lateralen Rumpfbereich.- 5.3.3. Arbeitsgänge im dorsalen Thoraxbereich.- 5.3.4. Arbeitsgänge im ventralen Rumpfbereich (sog. „Bauchstriche“).- 5.3.5. Arbeitsgänge am Hals, am Kopf und im Gesicht.- 5.3.6. Reiz- und Reaktionspunkte.- 5.3.7. Arbeitsgänge an der unteren Extremität.- 5.3.8. Arbeitsgänge an der oberen Extremität.- 5.4. Die Hauttechnik.- 5.4.1. Technische Vorbemerkungen.- 5.4.2. Arbeitsgänge mit der Hauttechnik.- 5.5. Wirkungsweise der Bindegewebsmassage.- 5.5.1. Die subjektiven Empfindungen des Patienten.- 5.5.2. Die Hautreaktionen.- 5.5.3. Nervale Reaktionen.- 5.5.4. Spätreaktionen.- 6. Periostbehandlung.- 6.1. Definition und Geschichte der Methode.- 6.2. Wirkungsweise der Periostbehandlung.- 6.2.1. Örtliche Wirkungen.- 6.2.2. Ferngeleitete Wirkungen.- 6.2.3. Periostbehandlung und Schmerzbekämpfung.- 6.3. Stellung der Methode innerhalb der Physiotherapie.- 6.4. Technik der Periostbehandlung.- 6.5. Spezielle Anwendungstechnik an den wichtigsten Körperregionen.- 6.6. Kontraindikationen der Periostbehandlung.- Sachwortverzeichnis.




