Büchner / Kiermeier-Debre | Danton's Tod | Buch | 978-3-423-02606-2 | sack.de

Buch, Deutsch, Band 2606, 176 Seiten, Format (B × H): 115 mm x 172 mm, Gewicht: 148 g

Reihe: dtv

Büchner / Kiermeier-Debre

Danton's Tod

Dramatische Bilder aus Frankreichs Schreckensherrschaft. Frankfurt am Main 1835

Buch, Deutsch, Band 2606, 176 Seiten, Format (B × H): 115 mm x 172 mm, Gewicht: 148 g

Reihe: dtv

ISBN: 978-3-423-02606-2
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft


Büchners ErstlingswerkUnter dem Eindruck des Studiums der französischen Revolution und dem seelischen Druck eigener politischer Verstrickungen entstanden, weist Büchners Erstlingswerk einen seit dem Sturm und Drang nicht mehr gezeigten Naturalismus auf. Das vieraktige Prosawerk über zwei der wichtigsten Protagonisten der Revolution, Danton und Robespierre, ist das einzige, das noch zu Lebzeiten des Schriftstellers gedruckt wurde.
Das Drama stellt die Frage nach der Verantwortung der Protagonisten für diese vaterlos, sprich gottlos und unmenschlich gewordene Welt und erweist ihre vermeintlichen Subjekte als entmündigte und entmachtete Akteure.
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Büchner, Georg
Georg Büchner, am 17. Oktober 1813 in Goddelau bei Darmstadt geboren, war Arztsohn. Er studierte Medizin und Naturwissenschaften in Straßburg und Gießen, promovierte 1836 in Zürich und wurde Privatdozent an der dortigen Hochschule. Zusammen mit dem Schulrektor und Pfarrer Friedrich Ludwig Weidig verfasste er 1834 die Flugschrift ›Der Hessische Landbote‹, die unter dem Motto 'Friede den Hütten! Krieg den Palästen!' zum Massenaufstand aufrief. Der drohenden Verhaftung entzog er sich im März 1835 durch die Flucht nach Straßburg. Büchner starb am 19. Februar 1837 in Zürich an Typhus. Von seinen dichterischen Werken erschien zu Lebzeiten nur das Drama ›Dantons Tod‹ (1835). Karl Gutzkow gab 1838 das Lustspiel „Leonce und Lena“ in einer gekürzten Fassung, 1839 das Erzählfragment „Lenz“ heraus; Karl Emil Franzos veröffentlichte 1875 erstmals Auszüge aus dem Trauerspiel „Woyzeck“.

Kiermeier-Debre, Joseph
Prof. Dr. Joseph Kiermeier-Debre war bis vor kurzem Leiter des Antoniter-/Strigelmuseums und der MEWO Kunsthalle in Memmingen, ist Dozent für Neuere deutsche Literatur an der Universität München und Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen, darunter Autor der Originalausgaben 'Goethes Frauen' (dtv 14025) und Schillers Frauen (dtv 13769) und Herausgeber der Gedichtbände von Eichendorff (dtv 13600), Klabund (dtv 20641) und Schiller (13270).Seit 1997 betreut er als Herausgeber die dtv Bibliothek der Erstausgaben. Dort erschienen bisher 80 Bände.


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