Buch, Deutsch, 153 Seiten, PB, Format (B × H): 145 mm x 205 mm, Gewicht: 234 g
ISBN: 978-3-89528-931-6
Verlag: Aisthesis
Das Gerede von Krisen, der Finanzkrise, der Wirtschaftskrise, der Umweltkrise, stellt diese Verhältnisse nicht prinzipiell in Frage. Es führt zu einer Politik der Reparatur, d.h. zur Stützung des Systems, das für diese Krisen verantwortlich ist. Doch kann man das Ganze ändern? Die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts und auch die mit dem sog. Arabischen Frühling verbieten revolutionäre Veränderungen in Europa.
Das Institut für Praxis der Philosophie e.V. (IPPh) arbeitet deshalb nach einer Maxime, die als Umkehrung eines Adornoschen Diktums angesehen werden muss: Es gibt ein richtiges Leben im falschen. In diesem Buch werden Alternativen mittlerer Reichweite vorgestellt: gemeinwohlorientiertes und genossenschaftliches Wirtschaften, solidarische Ökonomie, Nachbarschaftswirtschaft, die Einführung eines Regionalgeldes – und schließlich auch die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Gernot Böhme: Einführung
Theorie und Kritik der wirtschaftlichen Entwicklung
Gernot Böhme: Kritik des Wachstums
Kai Buchholz: Meditation über Eigentum
Bernd Villhauer: „Geiz ist geil“. Über Lohn- und Preisdumping - und die Defizite unsere Wirtschaftsform
Alternativen
Elmar Altvater: Giftige Gaben, treue Genossen, das gute Leben und der Sozialismus des 21. Jahrhunderts
Margrit Kennedy / Rolf Merten: Regionalgeld - eine Chance für Mensch und Region
Andreas Neukirch: Aufgabe von Finanzierungen - sozial - ökologisch - ökonomisch
Werner Peters: Generosität. Eine Ethik für eine postkapitalistische Gesellschaft?
Götz Werner: „Bedingungsloses Grundeinkommen“
Klaus Dörner: Nachbarschaftswirtschaft im dritten Sozialraum
Anhang
Ute Gahlings / Sibylle Riffel: Von der Theorie zur Praxis: Die Einführung des Regionalgeldes in Darmstadt und Umgebung