Bette / Schimank | Die Dopingfalle | E-Book | sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 275 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

Bette / Schimank Die Dopingfalle

Soziologische Betrachtungen

E-Book, Deutsch, 275 Seiten, Format (B × H): 135 mm x 225 mm

Reihe: X-Texte zu Kultur und Gesellschaft

ISBN: 978-3-8394-0537-6
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Immer mehr Spitzensportler nutzen offenbar verbotene Mittel, um die eigenen Leistungen zu steigern und tatsächliche oder nur befürchtete Nachteile gegenüber den Mitkonkurrenten aus der Welt zu schaffen. Die Autoren durchleuchten in ihrer Arbeit die strukturellen Dynamiken und Beziehungsfallen, die hinter dem Rücken der Akteure wirksam sind und der Dopingverwendung national und international und über alle Disziplingrenzen hinweg Vorschub leisten. Auf der Grundlage ihrer Analyse schlagen sie einen zusätzlichen, über Kontrolle und Aufklärung hinausgehenden neuen Weg vor, wie die Sportorganisationen in Zusammenarbeit mit den an der Problemerzeugung beteiligten gesellschaftlichen Gruppierungen Doping zukünftig erfolgreicher als bisher eindämmen könnten. Das Buch liefert einen wichtigen Beitrag zur gegenwärtigen Dopingdiskussion.
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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;5
2;Einleitung;7
3;I Doping als Konstellationseffekt;19
3.1;1 »Dopingsünder«: Personalisierung als Diskursstrategie;20
3.1.1;1.1 Personalisierung im Spitzensport;22
3.1.2;1.2 Personalisierung in Massenmedien, Jurisprudenz und Pädagogik;25
3.1.3;1.3 Folgen kollektiver Personalisierung;35
3.1.4;1.4 Entsubjektivierung als soziologisches Erkenntnisprogramm;37
3.2;2 Spitzensportliche Karrieredynamiken;39
3.2.1;2.1 Hyperinklusion in den Spitzensport;41
3.2.2;2.2 Sportartspezifische Regimes biographischer Steuerung;68
3.3;3 Biographische Risiken;88
3.3.1;3.1 Erfolglosigkeit während der Karriere;89
3.3.2;3.2 Zukunftsunsicherheit nach der Sportkarriere;107
3.3.3;3.3 Risikosteigerung durch Anspruchsinflationierung;111
3.4;4 Coping durch Doping;113
3.4.1;4.1 Individuelle Risikobewältigung und Motivkonstellationen;114
3.4.2;4.2 Doping als illegitime Innovation;121
3.4.3;4.3 Dopingabstinenz: intervenierende Bedingungen als Moraläquivalente;127
3.5;5 Doping und Terrorismus: Abweichungsdynamiken im Vergleich;129
3.5.1;5.1 Handlungen und Handlungsverstrickungen;131
3.5.2;5.2 Dopingspirale;134
4;II Doping: Teilsystemisches Risiko und Risikomanagement;145
4.1;6 Spitzensport: Entbehrlichkeit als Achillesferse;146
4.1.1;6.1 Teilsysteminterdependenzen;147
4.1.2;6.2 Inklusion;155
4.2;7 Teilsystemische Selbstdiffamierung durch Doping;160
4.2.1;7.1 Skandalierung in den Massenmedien;162
4.2.2;7.2 Desillusionierung des Publikums;166
4.3;8 Grenzen rechtlicher Dopingbekämpfung;174
4.3.1;8.1 Dopingdefinitionen als soziale Konstruktionen;175
4.3.2;8.2 Kontrollintensivierung;189
4.4;9 Sportverbände in der Dopingfalle;200
4.4.1;9.1 Zwickmühle der Verbände;202
4.4.2;9.2 Entkopplung von Reden und Tun;214
4.5;10 Konstellationsmanagement: ein möglicher Weg aus der Dopingfalle;223
4.5.1;10.1 Personenfixierung: zwischen Hilflosigkeit und Alibifunktion;225
4.5.2;10.2 Dopingbekämpfung: ein struktureller Ansatz;233
4.5.3;10.3 Etablierung von Doppelstrategien;241
5;Anhang;247
5.1;Anmerkungen;247
5.2;Siglen;261
5.3;Abbildungen;262
5.4;Literatur;263
5.5;Textnachweise;272


Bette, Karl-Heinrich
Karl-Heinrich Bette (Prof. Dr.), geb. 1952, war von 1992 bis 2002 Professor für Sportwissenschaft an der Universität Heidelberg. Er folgte anschließend einem Ruf auf den Lehrstuhl für Sportsoziologie an der TU Darmstadt, den er bis 2021 innehatte. Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte liegen in der Soziologie des Körpers, der Sportsoziologie sowie der neueren soziologischen Systemtheorie.

Schimank, Uwe
Uwe Schimank ist Professor für Soziologie an der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Sozialtheorien, Theorien der modernen Gesellschaft, Organisations- und Wirtschaftssoziologie, Wissenschafts- und Hochschulforschung.

Karl-Heinrich Bette ist Professor für Sportwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sportsoziologie, der Soziologie des Körpers und der neueren soziologischen Systemtheorie.
Uwe Schimank ist Professor für Soziologie an der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Sozialtheorien, Theorien der modernen Gesellschaft, Organisations- und Wirtschaftssoziologie, Wissenschafts- und Hochschulforschung.


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