Beier | Die Sünde als Strukturprinzip der Dichtung | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 55, 264 Seiten

Reihe: Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte (AKThG)

Beier Die Sünde als Strukturprinzip der Dichtung

»De spiritalis historiae gestis« des Alcimus Ecdicius Avitus

E-Book, Deutsch, Band 55, 264 Seiten

Reihe: Arbeiten zur Kirchen- und Theologiegeschichte (AKThG)

ISBN: 978-3-374-06754-1
Verlag: Evangelische Verlagsanstalt
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die aus fünf Büchern bestehende Dichtung De spiritalis historiae gestis des Avitus von Vienne ist eines der bedeutendsten Bibelepen der Spätantike. Bislang existieren in der Forschung nur unzureichende Modelle über den inneren Zusammenhang zwischen diesen Büchern. Die Verbindung ist jedoch in dem Wechsel von »Sünden-Erzählungen« und »Ordnungs-Erzählungen« eindeutig gegeben. Paradoxerweise ist gerade die Auflösung des ordo durch die Sünde ein strukturelles Ordnungsprinzip dieses Werks. Dem wird hier mit einer mehrphasigen Methodik nachgegangen. Unter Berücksichtigung philologischer Beobachtungen werden Theologie-, Exegese-, Gattungs- und Motivgeschichte sowie Rezeptionsästhetik des Werkes untersucht.

[Sin as the Structural Principle of the Poem »De spiritalis historiae gestis« by Alcimus Ecdicius Avitus]
Avitus of Vienne wrote one of the most important biblical epics of late antiquity. His opus De spiritalis historiae gestis consists of five books. So far, researchers have struggled to explain the connection between the individual books. This work, however, is able to show that the coherence of the opus is clearly indicated by the alternation of »sin stories« and »order stories«. The recurring elimination of order by sin, thus, paradoxically poses the structural principle of the entire poem. The observation firmly rests on a careful analysis of the epic’s history of theology, exegesis, genre, motif and reception aesthetics and is further supported by philological observations connected to the idea of »Godly order« and »sinful chaos«.
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INHALT

1 Einleitung 11
1.1 Problembeschreibung und Forschungsstand 11
1.2 Methodische U¨berlegungen 20
a) Theologiegeschichtlich 21
b) Exegesegeschichtlich 22
c) Gattungsgeschichtlich 22
d) Motivgeschichtlich 23
e) Rezeptionsa¨sthetisch 24
1.3 Das Problem der Gattungsbestimmung der SHG 25
1.4 Das Zielpublikum der SHG vor dem Hintergrund des soziokulturellen und politischen Umfelds des Avitus 33

2 Das Werk De spiritalis historiae gestis 47
2.1 Anmerkungen zur U¨berlieferungsgeschichte 47
2.2 Das Verha¨ltnis zum Bibeltext unter Beru¨cksichtigung von Erza¨hlstruktur und Stilistik 48
2.2.1 Buch 1 50
2.2.2 Buch 2 55
2.2.3 Buch 3 63
2.2.4 Buch 4 89
2.2.5 Buch 5 110
2.2.6 Schluss unter Beru¨cksichtigung des Widmungsbriefes an Apollinaris 128
2.3 Exegetischer Traditionszusammenhang und theologische Leitlinien der SHG 133
2.3.1 Das Böse bei Avitus 134
2.3.2 Zum Stellenwert des Menschen bei Avitus 146
2.3.3 Das avitische Versta¨ndnis des Zusammenwirkens von Gnade und Reue 158
2.3.4 Die Typologien und ihr Zusammenhang mit der Tauftheologie des Avitus 169
2.3.5 Fazit 171
2.4 Der Teufel in Schlangengestalt als Verkörperung des Bösen(Exkurs) 172

3 Die Su¨nde als entscheidendes Strukturprinzip der SHG 177
3.1 Der theologische Ort des Avitus 177
3.1.1 Fazit 201
3.2 Das Konzept des ordo auf der Grundlage juristischer Terminologie (Exkurs) 202
3.3 Das Verha¨ltnis von ordo und peccatum bei Avitus: Die Auflösung der kosmischen Ordnung
durch die Su¨nde als literarisches Ordnungsprinzip 209

4 Zusammenfassung und Auswertung der Ergebnisse 221

5 Literaturverzeichnis 227
5.1 Quellen, Editionen und Kommentare 227
5.1.1 Augustinus 227
5.1.2 Avitus von Vienne 227
5.1.3 Claudius Marius Victorius 228
5.1.4 Ennodius 228
5.1.5 Lactantius 228
5.1.6 Origenes 228
5.1.7 Physiologus 228
5.1.8 Vulgata 229
5.2 Sekunda¨rliteratur zur Person des Avitus und seinem Werk 229
5.3 Sonstige Literatur (alphabetisch) 231
5.4 Lexika und Hilfsmittel 237

Stellenregister 239
Antike Autoren 253
Bibelstellen 257


Beier, Julia Catharina
Julia Catharina Beier, Jahrgang 1986, Dr. theol., studierte Evangelische Religionslehre und Lateinische Philologie. 2019 wurde sie mit der vorliegenden Arbeit an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn promoviert.


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