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E-Book, Deutsch, 234 Seiten

Bauer Abenteuer Glück

Die Reise zum Ursprung

E-Book, Deutsch, 234 Seiten

ISBN: 978-3-7407-5623-9
Verlag: TWENTYSIX
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ulrich Bauer, geboren 1971 Es sind Geschichten aus meinem Leben, die diesem Buch zugrunde liegen. Diese Geschichten haben mein Leben verändert. Nicht freiwillig, sondern erst, nachdem Körper und Seele mich unmissverständlich dazu aufgefordert haben. Dieses Buch erzählt jedoch mehr: Dir begegnen darin wertvolle Gelegenheiten, Unfrieden wieder in Freiheit zu verwandeln. Du begibst Dich auf einen Weg, der dem Herzen folgt. Und, wer weiß, vielleicht erkennst Du Dich auf dieser Reise wieder. Willkommen im Abenteuer Glück ...!

Ulrich Bauer, geboren 1971, wirkt als Redner und Autor. Sein Interesse gilt der Gerechtigkeit vor allem gegenüber Kindern. Er ist tätig in einem internationalen Unternehmen als Fachreferent Entwicklung. Durch eigene Erfahrungen, der Begeisterung an der menschlichen Natur und der Liebe zur Natur selbst, spürt er eindrucksvoll Zusammenhängen nach, die das Zusammenleben in Familien belasten. Er entschlüsselt die Kernprobleme und demonstriert, dass es sehr wohl möglich ist, aus alten Mustern herauszufinden, um in ein neues, friedvolles und glückliches Leben zu kommen. Begegnungen mit ihm sind geprägt durch seine sympathische Art menschlicher Bodenständigkeit. Ehrlich und direkt setzt er sich für das Abenteuer Glück ein.
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Wir sind glücksfähig
Jeder einzelne Mensch, Du genauso wie ich und alle anderen, ist von Natur aus mit allem ausgestattet, was er braucht, um glücklich zu leben. Wir sind bewegungsaktive Wesen, die neugierig die Welt entdecken und dabei in Verbundenheit begeistert wachsen. Zudem sind wir soziale Wesen, die unterstützen wollen und Unterdrücker meiden. Aggression ist in uns nicht als Trieb oder Bedürfnis angelegt. Und das führt zu einer Wahrheit – zu einer menschlichen Wahrheit. Das Glück will nicht und kann schlecht gesucht und gefunden werden. Es ist bereits da. Es war schon immer da. Es ist in Dir wie in jedem anderen angelegt und ein tiefer, fester Bestandteil unseres menschlichen Wesens, unseres Seins. Wir sind von Natur aus glücksfähig. Damit stellt sich nicht die Frage, wie wir glücklich werden können, sondern wodurch wir unglücklich wurden. Ein unglückliches Leben ist von der menschlichen Natur weder beabsichtigt noch vorgesehen. Unser Unglück tun wir uns selbst an. Die Weiche ins Unglück
Wie können wir nachvollziehen, wodurch sich unser Glück ins Unglück verkehrt. Skizzieren wir dazu das familiäre Leben und die Entwicklung zweier Kinder. Nennen wir sie Kind A und Kind B. Um die Weiche gut sichtbar werden zu lassen, führen die beiden Beispiele in zwei deutlich verschiedene Richtungen. In unseren gelebten Familienrealitäten mischen sich die Wege und gehen mal mehr, mal weniger in Richtung des Beispiels A oder B. Allerdings gibt es auch sehr viele Familien, in denen weitaus extremere Umgangsformen vorzufinden sind, als im Folgenden dargestellt. Kind A und Kind B
Kind A
Nehmen wir an, Kind A wird in eine Familie hineingeboren, in der es willkommen und erwünscht ist. Es wächst auf, wie es dem Erhalt seiner angeborenen Voraussetzungen, seiner Glücksfähigkeit förderlich ist. Als Embryo nimmt es freundliche Gefühle seiner Mutter auf, die aus ihrer natürlichen, lebensfrohen, lebensbejahenden und souveränen Art stammen. Nach seiner Geburt werden seine Erwartungen, an den Körper genommen zu werden, Haut zu spüren, getragen zu werden, seinen Platz auf dem Arm seiner Mutter oder seines Vaters einnehmen zu dürfen, erfüllt. Es ist immer und gerne mit dabei, mitten im Leben, allzeit willkommen. Durchlebt dann unser Kind A seine Kindheit, sieht es, wie seine Eltern in liebevoller, respektvoller und achtsamer Weise miteinander umgehen. Es kann Warmherzigkeit zwischen seinen Eltern erkennen. Mutter oder Vater geben sich zum Abschied oder Begrüßung einen Kuss, umarmen sich gelegentlich, führen verständnisvolle Gespräche und strahlen Harmonie aus. Es erlebt auch Meinungsverschiedenheiten und Streit zwischen seinen Eltern. Diese Auseinandersetzungen sind allerdings selten und werden in doch wertschätzender Weise geführt und geklärt. Das Vertrauen, das seine Eltern verbindet, wird dadurch nicht geschädigt. Das Kind erfährt eine Streitkultur, die zum Menschsein gehört und bei der es am Ende zur Versöhnung kommt. So kann unser Kind A seinem Familiensystem vertrauen. Es lebt in einer stabilen, zuverlässigen und liebevollen Gemeinschaft und fühlt sich sicher, geborgen und frei. Sein Grundvertrauen in das Leben festigt sich. Wenn unser Kind A zu einem seiner Eltern kommt, wird es mit Wohlwollen empfangen. Seine Eltern nehmen es wahr, reagieren freundlich und gehen gewohnheitsgemäß, in selbstverständlicher Art, auf Augenhöhe mit ihm um. Sie sind interessiert an allem, was es macht und leben dennoch souverän ihr eigenes Leben. Wenn sie im Moment keine Zeit finden, geben sie ihm freundlich zu verstehen, dass sie sich später anschauen werden, was es ihnen zeigen möchte, sich später anhören werden, was es zu erzählen hat. Das Kind weiß aus Erfahrung, dass sich seine Eltern später tatsächlich die Zeit nehmen werden. Dadurch erlebt es Verbundenheit, sieht sich in seinem Wachsen von Wissen und Können positiv bestätigt und kann mit seiner Neugier und seinem Bewegungsdrang begeistert auf das Wunder Leben zugehen. Stellen wir uns vor, dass unser Kind A nun auf sein Zimmer geht. Dort lassen wir es erst mal sein. Kind B
Nehmen wir an, Kind B ist unwillkommen. Es war weder geplant noch erwünscht. Schon im Mutterleib erfährt es Unsicherheit, die sich durch viele negative Emotionen seiner überforderten Mutter bildet. Es herrscht Streit mit dem Vater, der das Kind nicht will. Dazu kommen Sorgen, wie seine Mutter mit ihrem Kind B überhaupt ihr Leben meistern soll. Seine Mutter fällt als Souverän aus. Kommt Kind B auf die Welt, werden seine Erwartungen nicht erfüllt. Alleine und verlassen muss es Stunde um Stunde Einsamkeit in seinem Bettchen oder Kinder wagen überleben. Seine lebensnotwendige Erwartung, an den Körper genommen und getragen zu werden, wird zu selten und zu kurz erfüllt. Es wächst in einer Familienatmosphäre auf, die für die angeborenen Voraussetzungen zu seinem Glück nicht förderlich sind. Beim Durchleben seiner Kindheit nimmt Kind B den Umgang seiner Eltern untereinander als feindselig wahr. Sie gehen verbal und nonverbal geringschätzig miteinander um. Einer von beiden weiß es oft besser und deutet, indem er die Augen verdreht, auf das Unvermögen des anderen. Seine Eltern gehen einander eher aus dem Weg, sehen lieber fern oder gehen aus, als sich wirklich miteinander auszutauschen. Es fehlt die Wärme in der Familie, es ist kalt, wo es warm sein sollte. Wenn ein Elternteil geht, ist es dem anderen gleichgültig. Ebenso wenn der andere zurückkommt. Liebevolle Berührungen wie eine Umarmung sind selten. Kind B kann oft nicht einschätzen, wie der eine Elternteil auf den anderen reagiert. Manchmal schweigen sie für lange Zeit. Manchmal missbrauchen sie das Kind als Kommunikationsinstrument: „Sag mal dem Papa…“, oder: „Sag mal der Mama…“ Es kann weder seinen Eltern vertrauen, noch ihre Reaktionen erahnen oder einschätzen. Es fühlt sich einsam in einem unsicheren Familiensystem und kann kein Grundvertrauen in das Leben aufbauen. Kommt Kind B zu einem seiner Eltern, ist der Zeitpunkt dafür so gut wie nie „richtig“. Sein Kommen wird in den meisten Fällen als störend bewertet: „Siehst Du denn nicht, dass ich keine Zeit habe, gerade am Kochen bin, gerade fernsehe, mich gerade ausruhen muss, am Handy schreibe, gerade einen Kaffee trinke…?“ usw. Es wird weder auf Augenhöhe noch in sonst einer Weise wahrgenommen. Für das, was es seinen Eltern zeigen möchte, besteht nur selten Interesse. Kind B erfährt sich selbstüberlassen mit dem Gefühl der Einsamkeit. Sein Wachsen von Wissen und Können wird mehr und mehr bedeutungslos. Sein Bewegungsdrang schläft ein, und seine Neugier findet im Leben immer weniger Wunder. Was ihm bleibt, ist sein kaltes, hartes, lebloses Handy, das ihm Sozialkontakte vortäuscht. Stellen wir uns vor, dass Kind B nun auch auf sein Zimmer geht. Dort lassen wir es ebenso wie Kind A erst einmal sein. Wie geht es Kind A?
Kind A ist glücklich. Am Körper seiner Eltern getragen, nimmt es in selbstverständlicher Weise am Leben teil, lauscht den Gesprächen, baut Sozialkompetenzen auf, sieht sich verändernde Örtlichkeiten und Landschaften, wird beim Gehen hin und hergeschaukelt, baut seinen Gleichgewichtssinn damit auf, wird berührt, nimmt den Atem seines Vaters wahr, hört den Herzschlag seiner Mutter, nimmt die Gerüche seiner Eltern und der Umgebung wahr und erfährt so das Wunder Leben als spannende Welt. Es wird neugierig auf diese Welt. Dabei sind seine Eltern normal, leben ihr Leben wie zuvor weiter und bleiben souverän in ihrem Erwachsensein. So ist es auch für Kind A normal, ja selbstverständlich, mit dabei zu sein. Es kann mit seinen angeborenen und natürlichen Eigenschaften in Verbundenheit, im Wachsen, mit Bewegung und Neugier auf das Leben zugehen. Es muss sich keine Sorgen um das Leben und Überleben machen, da sein Familiensystem zuverlässig und sicher ist. Es kann sich vollkommen auf das Sein im Hier und Jetzt einlassen. In seinem Gehirn prägen sich die neuronalen Netzwerke positiv für die Zukunft. Es wird entweder in seinem Zimmer kreativ spielen oder mit seinen Eltern etwas unternehmen. Auch kann es draußen allein oder mit Freunden spielen, forschen, erfahren, lernen, versuchen, noch mal versuchen, etwas anderes versuchen, überrascht sein, freudig erregt sein, lachen, springen, hüpfen, begeistert sein und die Zeit vergessend mit seinem strahlenden Gesicht die Welt verzaubern. Unser Kind A wird dadurch einen „Schatz“ in sich tragen, der ihm erst einmal gar nicht so bewusst ist. Aber dieser „Schatz“ hat Einfluss auf sein ganzes Wesen. Seine Entwicklung erfolgt aus einer Wahrheit heraus: So, wie ich bin, bin ich richtig. Wie geht es Kind B?
Bei Kind B sieht die Lage anders aus. Und hier wird es nun interessant. Wir könnten schlicht sagen, dass es – im Gegen satz zum glücklichen Kind A – unglücklich ist. Doch es empfindet erst einmal etwas anderes als Unglück. Wenn wir uns das Kind B in seinem Zimmer liegend oder sitzend vor Augen...


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