In der vielfältigen Begegnung der Kulturen und Sprachen liegt das Potenzial, die gelebte Beziehung zwischen Wort und Gedanke in der einen Sprache unter Respektierung der Unterschiede in andere Sprachen zu übertragen. Dem kann ein mehrsprachiges Denken entspringen, das sich nicht in abstrakten, universellen Begriffen vollzieht, sondern gerade aus dem Unterschied der verschiedenen sprachgebundenen Denkweisen hervorgeht. Die Vorstellung einer in kultureller und politischer Hinsicht produktiven Mehrsprachigkeit wird in diesem Doppelheft aus philosophischer, linguistischer, literaturwissenschaftlicher,künstlerischer und pädagogischer Sicht beleuchtet.
Gasteditor: Marco Baschera
Baschera / Naumann
figurationen / figurationen 10,1-2 (2009) jetzt bestellen!
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Barbara Naumann ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Zürich.