Ansel / Friedrich / Lauer | Die Erfindung des Schriftstellers Thomas Mann | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, 503 Seiten, Gewicht: 10 g

Ansel / Friedrich / Lauer Die Erfindung des Schriftstellers Thomas Mann

E-Book, Deutsch, 503 Seiten, Gewicht: 10 g

ISBN: 978-3-11-021078-1
Verlag: De Gruyter
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)



Thomas Mann ist durch sehr bewusste Strategien und Inszenierungen zu dem Thomas Mann geworden, als der er in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Diesem Selbstentwurf des Autors Thomas Mann zum repräsentativen deutschen Schriftsteller geht der Sammelband nach. Er fragt nach der Semantik der Repräsentanz, die Thomas Mann gebraucht, analysiert die Stellung im literarischen Feld seiner Zeit und beschreibt die Apparate, die seinen Ruhm zu multiplizieren wussten. In der Summe entsteht ein Bild von Thomas Mann, das die gängigen werkbiographischen Zugänge überbieten möchte und danach fragt, weshalb solche Zugänge bis heute für die Rekonstruktion der Selbstvermarktungsstrategien dieses Autors maßgeblich geblieben sind.
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Zielgruppe


Wissenschaftler, Bibliotheken, Institute

Weitere Infos & Material


1;Vorwort;6
2;Inhalt;8
3;Hybride Repräsentanz. Zu den Bedingungen einer Erfindung;12
4;I. Strategien;46
4.1;Strategien der Ruhmesverwaltung. Skizzen zu Thesen;48
4.2;Die Geistesgeschichte der Gegenwartsliteratur. Wissenschaftliche Aufmerksamkeit für Thomas Mann zwischen 1900 und 1933;58
4.3;»Lauter Professoren und Docenten« Thomas Manns Verhältnis zur Literaturwissenschaft;96
4.4;Zwischen Klassizität und Moderne. Die Romanpoetik Thomas Manns;108
4.5;Geist, Geld und Buch. Thomas Manns Aufstieg zum Erfolgsautor im S. Fischer Verlag in der Weimarer Republik;134
5;II. Autorschaft;172
5.1;Der »eigentliche« »Einsatz dieser mächtigen Schriftstellerschaft« Überlegungen zur autor-genetischen Entwertung von Thomas Manns ›unreifem Früchtchen‹ Gefallen;174
5.2;Der Litterat. Inszenierung stigmatisierter Autorschaft im Frühwerk Thomas Manns;202
5.3;Auf dem Weg zum Nationalschriftsteller. Thomas Mann und Schiller 1905;218
5.4;Die Geburt des Klassikers aus dem Tod der Figur. Autorschaft diesseits und jenseits des Textes Der Tod in Venedig von Thomas Mann;230
5.5;Körper, Stimme, Schrift. Semiotischer Betrug und ›heilige‹ Wahrheit in der literarischen Selbstreflexion Thomas Manns;248
6;III. Repräsentanz;284
6.1;Drei Stilisierungsweisen: Charisma bei Buber, George, Mann;286
6.2;Sein und Meinen. Zur stabilisierenden Funktion eines Gegensatzpaares in den Jahren 1922 und 1933;310
6.3;»Gut deutsch sein heisst sich entdeutschen« Thomas Mann zwischen aporetischer Repräsentation und glückender Repräsentanz;328
6.4;Sinn für Überholtes.Aspekte der Repräsentationssemantik in Thomas Manns ›Deutschlandreden‹;362
6.5;»Ich ließ alles bei gesunder Vernunft über mich ergehen« ›Ethnologische‹ Literaturwissenschaft anhand von Thomas Manns Deutschlandreise im Goethe-Jahr 1949;382
7;IV. Inszenierung;396
7.1;Der verheiratete Künstler und die ›Judenfrage‹ Wälsungenblut und Königliche Hoheit als symbolische Autobiographie;398
7.2;Immer auf dem Balkon? Thomas Manns Selbstinszenierung in den Betrachtungen eines Unpolitischen;422
7.3;Der Dichter als Zeit(krisen)deuter. Thomas Manns Roman Der Zauberberg;432
7.4;Thomas Mann und Schiller – oder die Geburt des Naiven aus dem Geiste des Sentimentalischen;446
7.5;Jenseits der Schulen und Generationen? Zur literarischen Beziehungspolitik eines Solitärs;464
8;Register;500


Michael Ansel, Ludwig-Maximilians-Universität München; Hans-Edwin Friedrich, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel; Gerhard Lauer, Georg-August-Universität Göttingen.


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